Positive Bilanz zu LEADER-Projekten vor Ort:EU-Förderung stärkt ländliche Räume

Gifhorn. Der Grüne Landtagsabgeordnete Christian Schroeder aus Wittingen zieht eine positive Bilanz. Im Rahmen des EU-Programmes LEADER sind in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Vorhaben vor Ort entstanden und gefördert worden. Diese Projekte wurden direkt aus den Dörfern und Netzwerken des ländlichen Raumes heraus entwickelt und von der Europäischen Union gefördert.

© Foto: Klaus-Peter Heckerl

Gifhorn. Der Grüne Landtagsabgeordnete Christian Schroeder aus Wittingen zieht eine positive Bilanz. Im Rahmen des EU-Programmes LEADER sind in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Vorhaben vor Ort entstanden und gefördert worden. Diese Projekte wurden direkt aus den Dörfern und Netzwerken des ländlichen Raumes heraus entwickelt und von der Europäischen Union gefördert.

So wurden im Landkreis Gifhorn unter anderem Projekte gefördert wie:

  • Der Bau des Allerskateparks „Flutmulde“ in Gifhorn
  • Die Aufwertung des Sportgeländes, des Festplatzes und der Schweineweide in Adenbüttel
  • Die Einrichtung eines Hofladens zum Vertrieb regionaler Produkte in Barwedel
  • Erweiterung und Sanierung des Jugendtreffs (Alte Feuerwehr) im Flecken Brome
  • Umnutzung des ehem. Wirtschaftsgebäudes zu Seminarräumen im Erdgeschoss in Dedelstorf

„Das Programm LEADER zeigt, wie europäische Fördermittel konkret und wirksam in den ländlichen Räumen ankommen“, erklärt Schroeder. Gerade für ein Flächenland wie Niedersachsen ist diese Förderung von zentraler Bedeutung. „Dabei geht es nicht um Luxus. Es geht um soziale Treffpunkte, Ehrenämter und schlussendlich um Lebensqualität und Grundversorgung. Es geht darum, dass Menschen bleiben – oder wieder zurückkommen.“

Die aktuell hohe Förderquote von bis zu 80 Prozent, in besonderen Fällen sogar bis zu 100 Prozent, ermöglicht es Kommunen, Vereinen und Initiativen, Projekte überhaupt umzusetzen. „Viele Kommunen haben nur begrenzte finanzielle Spielräume. Ohne diese Förderquoten würden viele gute Ideen nicht realisiert werden“, so Schroeder.

Anzuerkennen ist dabei auch das Engagement des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums: „Niedersachsen setzt sich klar für eine starke EU-Förderung des ländlichen Raumes ein. Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte vertritt diese Position gemeinsam mit der Koalitionspartnerin SPD mit Nachdruck gegenüber dem Bund“, erklärt Schroeder.

In der vergangenen Woche hatte die Landesregierung auf der Grünen Woche ein Positionspapier an den Bundesagrarminister übergeben, mit dem Ziel, auch ab 2027 verlässliche Rahmenbedingungen für Programme wie LEADER zu sichern. „Die Projekte auch hier vor Ort zeigen, dass eine EU-Förderung dann besonders wirksam ist, wenn sie regionale Gestaltungsspielräume eröffnet“, so Schroeder abschließend. „Für gleichwertige Lebensverhältnisse braucht es weiterhin verlässliche Unterstützung für die ländlichen Räume – gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen.“

 

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