Rechtsextreme Straftaten und Gewaltdelikte : Der Nährboden für rechte Gewalt in der Region wächst – und mit ihm die Gewalt

Wolfsburg. Die Zahl der politisch rechts motivierten Straftaten ist im vergangenen Jahr auch im Großraum Braunschweig stark gestiegen. Das geht aus einer Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hervor. Niedersachsenweit waren es mehr als 3600 Delikte mit rechtsextremem Hintergrund – ein Anstieg um fast 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Diese Entwicklung muss uns wachrütteln. Die extreme Dynamik der Fallzahlen setzt sich nahtlos fort – auch in unserer Region“, sagt dazu der für Wolfsburg zuständige Grünen-Landtagsabgeordnete Christian Schroeder.

Wolfsburg. Die Zahl der politisch rechts motivierten Straftaten ist im vergangenen Jahr auch im Großraum Braunschweig stark gestiegen. Das geht aus einer Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hervor. Niedersachsenweit waren es mehr als 3600 Delikte mit rechtsextremem Hintergrund – ein Anstieg um fast 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Diese Entwicklung muss uns wachrütteln. Die extreme Dynamik der Fallzahlen setzt sich nahtlos fort – auch in unserer Region“, sagt dazu der für Wolfsburg zuständige Grünen-Landtagsabgeordnete Christian Schroeder.

Im Großraum Braunschweig stellte die Polizei im Jahr 2024 bei 797 Straftaten einen rechtsextremen Hintergrund fest. In Wolfsburg waren es allein 49 Delikte. Das ist ein erneuter Höchststand. Schon im Vorjahr waren vielerorts Höchststände erreicht. Der Grünen-Politiker Schroeder weist darauf hin, dass vor allem die Zahl der Straftaten aus islamfeindlichen und antisemitischen Motiven stark angestiegen sei. In vielen Fällen gehe es den Täter*innen auch schlicht darum, Menschen pauschal abzuwerten. „Wir haben in der Region einen Nährboden, in dem rechte Straftaten gedeihen und auf dem die rechte Gewalt weiter zunimmt“, stellt Schroeder fest.

Politik und Gesellschaft seien gefordert, viel stärker und ernsthafter über diesen Nährboden, über die Ursachen rechter Gewalt- und Straftaten zu sprechen. „Wir diskutieren viel zu wenig über die reale Gefahr des Rechtsextremismus, viel zu wenig auch darüber, auf welche Weise wir gesellschaftliche Debatten zu Migration und Flucht führen und wer die Täter*innen rechter Straftaten sind und wie sie sich radikalisieren“, ist der Grünen-Politiker überzeugt. Schroeder warnt davor, angesichts der erneuten Höchststände bei rechter Gewalt zum politischen Tagesgeschäft überzugehen. Die Mitverantwortung der AfD müsse klar angesprochen werden.

Zurück zum Pressearchiv